Es gibt viele externe Anbieter, die Webseiten bewerten. Die mit Abstand wichtigsten Indikatoren sind der Alexa Rank und der Google PageRank.

 Alexa Rank

Das Alexa-Ranking wird von mehreren Suchmaschinen als Kennwert für den Bekanntheitsgrad einer Seite herangezogen. Alexa bezieht seine Daten großteils aus Daten, die es durch ihre Benutzer erhält. Diese Benutzer haben die sog. Alexa-Toolbar in ihrem Browser installiert, welche Daten über Webseitenbesuche an Alexa zurückleitet. Dieses System hat natürlich eine Verzerrung der wirklichen Zahlen zur Folge und macht es auch einfach, die Zahlen zu manipulieren. Zudem werden technikaffine Seiten und vor allem Seiten für die Suchmaschinenoptimierung stärker bewertet, weil sich ein Großteil der Besucher mit der Materie beschäftigt und die Alexa-Toolbar installiert hat.

Bei der Suchmaschinenoptimierung bewegen wir uns ja oft im luftleeren Raum, da wir die genauen Bewertungskriterien der Suchmaschinen nicht kennen. Da der Alexa-Wert jedoch leicht zu manipulieren ist, ist davon auszugehen, dass er einen eher untergeordneten Wert bei der Gesamtbewertung spielt. Da Alexa jedoch auch schon in letzter Zeit seine Bewertungsmethoden geändert hat und wieder sehr interessant für Suchmaschinen werden könnte, gehe ich doch noch etwas genauer darauf ein. Natürlich kann man ohne Weiteres die Toolbar installieren und da man mit den Webseiten arbeitet, wird man unweigerlich den Rank bei Alexa etwas verbessern. Das ist jedoch nur eine marginale Verbesserung. Um einen wirklich guten Alexa-Rank zu bekommen, muss der Seiteninhalt einzigartig und wichtig sein. Im Endeffekt ist eine Suchmaschinenoptimierung durch den Webmaster hier ein schweres Unterfangen. Die Seite sollte sich sowieso inhaltlich von anderen Seiten unterscheiden. Man sollte immer auf dem Laufenden bleiben, was den Alexa Rank betrifft. Sollte Alexa seine Kriterien zur Bewertung ändern, sollte man als Webmaster mit SEO-Ambitionen in den Startlöchern stecken.

 Google PageRank

Um Suchmaschinen weniger empfänglich für Seiten zu machen, die auf der Grundlage von Analysen der inhaltsspezifischen Bewertungskriterien erstellt wurden (Doorway Pages), hat Google den auf Verlinkungen externer Seiten basierenden PageRank eingeführt.

Der Google PageRank ist eine Bewertung einer Webseite, die sich vor allem aus Verlinkungen anderer Seiten auf die zu bewertende Seite ergibt. Dabei ist die Relevanz einer Webseite umso höher, je öfter auf sie verlinkt wurde. Dabei wird der Seite, je nach Bedeutung, ein PageRank-Wert von 0 bis 10 gegeben. Wobei 0 für total unbedeutend und 10 für sehr bedeutend steht. Um Manipulationen der Verlinkungen Einhalt zu gebieten, hat man sich darauf verständigt Verlinkungen von wichtigen Seiten (Seiten mit gutem PageRank) mehr Gewicht zu schenken als Verlinkungen von schlecht bewerteten Seiten (mit geringem PageRank). Bei diesem rekursiven Verfahren, in dem sich die Wertung einer Seite durch die Wertungen ander Seiten ergeben, wird es viel schwieriger den PageRank künstlich in die Höhe zu treiben. Dadurch wird es auch für den Webmaster schwieriger seine Seite auf einen guten PageRank zu hieven. Man kann seine Webseiten zwar untereinander verlinken, um jedoch wirklich bei den Rängen aufzusteigen, braucht es wieder einmal einen einzigartigen Inhalt der Seite. Dann kommen die Verlinkungen auch von alleine. Natürlich kann man auch selber Backlinks generieren. Einen Toprang dürfte man dadurch trotzdem nicht erreichen können.

Die Google-Gründer haben die Methodik zur Berechnung des PageRanks veröffentlicht. Das ist zwar schon eine Zeit her, jedoch dürfte sich nicht allzu viel daran verändert haben. Der PageRank wird dabei nach einem speziellen PageRank-Algorithmusberechnet.