Eine Webseite sollte, nicht nur im Sinne der Suchmaschinenoptimierung, immer fehlerfrei codiert sein!

 W3C-Validierung

W3C ist die Kurzform für das World Wide Web Consortium. Diese Vereinigung ist zuständig für Web-Standards und Richtlinien und versucht auch, diese weiter zu verbessern und in die Welt hinaus zu tragen.

Die W3C-Validierung ist ein Verfahren, das überprüft ob eine Webseite dem Standard entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte der Coder den Fehler ausbessern, denn eine erhöhte Anzahl an W3C-Fehlern kann zu einer Herabstufung bei den Suchmaschinen führen.

Zu empfehlen ist der Onlinevalidator von W3C selbst, da dieser stets up to date ist. Zudem wird oft eine Fehlerbeschreibung mitgeliefert, die zur Fehlerbehebung hilfreich sein kann. Im Internet kann man diesen Validator unter: http://validator.w3.org finden.

DocType-Wahl um die Validierung zu ermöglichen

Bevor eine Auswertung stattfinden kann muss man sich zuerst für eine DTD (Document Type Definition) entscheiden. Seitenreport, eine Seite zur Ermittlung des SEO-Werts einer Webseite, gibt z. B. die volle Punktzahl für den neuesten XHTML 1.1 Standard. Dieser Standard ist eine Weiterentwicklung des XHTML Strict 1.0 Standards. Zudem ist der XHTML 1.1 Standard ziemlich neu und damit sehr gut an die derzeitigen Gegebenheiten angepasst. Viele Templates und Content Management Systeme sind noch auf ältere Standards ausgelegt. Benutzt man solche CMS, dann muss man wahrscheinlich mit einem älteren Standard vorlieb nehmen.

 CSS-Validierung

Analog zur W3C-Validierung muss auch der StyleSheet den Standards entsprechen. Zwar ist diese Validierung bei Weitem nicht so wichtig, jedoch wird auch dieser Punkt von den Suchmaschinen berücksichtigt und sollte deshalb nicht vernachlässigt werden. Oft kann es bei der CSS-Validierung zu Fehlern/Problemen kommen, weil z. B. Hacks benutzt werden, die dem W3C-Standard nicht entsprechen. Diese Hacks werden meistens eingesetzt, um unterschiedliche CSS-Style für unterschiedliche Browser zu nutzen. Jedoch empfiehlt sich hier eine Browserweiche zu schalten und für den spezifischen Browser ein eigenes Stylesheet oder eine eigene Ausnahme zu schreiben.

Einer dieser Validatoren kann ebenfalls auf den Seiten des W3C unter http://jigsaw.w3.org/css-validator/ gefunden werden.