Weitere wichtige, beachtenswerte Punkte bei der Suchmaschinenoptimierung.

 Aufbau mit Tabellenstruktur vermeiden

Wenn möglich dann sollte man auf Tabellenstrukturen verzichten, da durch die Tabelle die Seite nicht mehr barrierefrei ist und man zusätzlich die Inhalt/Quelltext-Rate verschlechtert. Moderne Webseiten werden mit Hilfe von CSS und Containern gestaltet, die Vorgehensweise das Layout basierend auf Tabellen zu errichten hingegen ist veraltet. Laut Matt Cuts (Google Software Entwickler) macht es für die Google Suchmaschine keinen Unterschied, ob die Seite nun mit DIVs oder Tabellen aufgebaut ist, jedoch besitzen durch Tabellen aufgebaute Seiten mehr Code für die Struktur, sodass das Verhältnis von eigentlichem Inhaltstext zum Code verschlechtert wird. Das hat wiederum eine schlechtere Bewertung der Webseite zur Folge.

Sollte der Inhalt eine Tabelle erfordern, so ist es natürlich trotzdem ratsam einen <table> zu benutzen. Man sollte jedoch auch bedenken, dass sehbehinderte Menschen Webseiten mit Hilfe von Screenreadern „betrachten“ und dann jede Tabellenzeile vorgesprochen bekommen. Deswegen sollten man sich einen Einbau einer Tabelle immer zwei Mal überlegen!

 Broken Links

Unter Broken Links (dt. Toter Verweis) versteht man Verknüpfungen auf Webseiten, die auf ein Ziel verweisen, welche nicht mehr vorhanden ist. Das kann passieren, wenn die Zielseite umgezogen ist, die Seite schlicht gelöscht bzw. umbenannt wurde oder aus irgendeinem anderen Grund einfach nicht mehr unter dieser URL erreichbar ist. Bei vermehrtem Vorkommen solcher Broken Links auf der Webseite kann es zu negativen Folgen bei der Bewertung und Indexierung kommen.

 Spaghetti-Code weglassen

Unter Spaghetti-Code versteht man (in diesem Fall) Stylecode, der sich direkt in der Webseite befindet, anstatt extern in einer CSS-Datei ausgelagert zu sein. Seine Anwesenheit verhindert einfache Veränderungen am Layout/Stil und kann zu unterschiedlichen Stilen führen. Ein durchgängiges Design lässt sich viel einfacher durch extern gelagerte Styles verwirklichen als durch einzelne Stilelemente innerhalb der einzelnen Seiten. Zudem wird durch Spaghetti-Code das C2C (Content to Code Ratio) verschlechtert. Suchmaschinen können ohne Probleme Spaghetti-Code in Webseiten erkennen, was zu einer Herabstufung führen kann. Oft ist es jedoch nicht sinnvoll oder zu aufwendig einzelne Designelemente auszugliedern. Jedoch sollte man darauf achten, eine möglichst geringe Anzahl an Spaghetti-Codes zu verbauen.